In vino nix veritas

Der zweite Fall des Max Werger

Nach meinen Abenteuern in unserem südlichsten Bundesland hatte ich mir geschworen, meine Nase nie wieder in Angelegenheiten zu stecken, die mich definitiv nichts angehen würden. Warum ich mich, trotz dieses schon fast manifesten Vorsatzes, nun mit gefesselten Händen in einem riesigen Weinfass befand, war wieder einmal meinem fehlenden Schutzschild zu verdanken. Dass mir die alkoholischen Dämpfe des gerade geleerten Eichenfasses die Sinne zu vernebeln begannen, gestaltete mir eine nachhaltige Analyse der prekären Situation auch nicht leichter. 
Ich begann, zwischen Angst und leicht »Weindampf-geschwängerter-Vernebelung« zu fantasieren. Und hätten nicht die Fesseln an meinen Händen schon unangenehm ins Fleisch einzuschneiden begonnen, wäre ich, da ich bin mir sicher, sogar ganz entspannt gewesen. Wahrscheinlich hätte ich sogar zu singen begonnen. 
Ein orkanartiges »Hilfe« schallte durch das Innere des Fasses. Reaktionen von außerhalb darauf konnte ich jedoch nicht vernehmen. Ich erinnerte mich nur noch vage an den Beginn dieser sich anbahnenden Katastrophe. Die Aussicht auf ein paar erholsame Tage waren damit endgültig passé. »In vino veritas« – noch nie war diese Erkenntnis bei mir weiter weg als in diesem Moment. Nix veritas. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.


Unternehmensentwickler Max Werger und sein Freund Stonie wollen ein paar ruhige Urlaubstage auf einem Winzerhof am Wagram verbringen. Doch statt Erholung, Weinverkostungen und Heurigenflair, geraten sie durch die Bekanntschaft mit einem dubiosen Galeriebesitzer unversehens in die Fänge einer international agierenden Kunsträuberbande. Bei ihren Nachforschungen treibt es die beiden Protagonisten über Umwege von Prag bis nach Amsterdam. Und von einem Schlamassel in das andere. Max Werger trifft mit viel Herzklopfen auf seine Ex-Freundin Sophie und auf seinen Freund aus früheren Zeiten: Fabian Bosmann, dem Chef der SOKO – Mona Lisa. Eine taffe Chefinspektorin der Wiener Polizei lässt ihn zudem nicht zur Ruhe kommen.

In vino nix veritas
Kriminalroman von Maximilian Eigletsberger
Taschenbuch, 284 Seiten, € 13,90 (A)
ISBN 978-3-99074-204-4



Der Titel ist auch als ebook erhältlich

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Thalia



Von Maximilian Eigletsberger bisher erschienen



 

Drogen, Sex & Bio-Keks
978-3-99074-157-3

In vino nix veritas
978-3-99074-204-4
4


Maximilian Eigletsberger

     

 

     

 

 
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