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Harald Mini liegt das Krimigenre ebenso
wie die Satire. Sein neuestes Buch ist ein Kriminalroman, der für
die Fernseh-Serie tatort geschrieben wurde.
Die Serie "tatort" zählt
wohl zu den bekanntesten Krimireihen des deutschsprachigen Raums. Seit
den 1970er Jahren blicken die stechend grünen Augen hinter dem Fadenkreuz
aus dem Fernseher und ziehen zahlreiche Krimi-Liebhaber in den Bann. Darunter
gibt es nicht nur deutsche sondern auch österreichische Produktionen.
Zwei dieser österreichischen "Morde" gehen auf das Konto
des Linzer Richters Harald Mini. Er lieferte die Ideen zu zwei vom ORF
verfilmten Folgen. Eine weitere, bislang unveröffentlichte tatort-Geschichte
ist nun im Verlag federfrei als Taschenbuch erschienen. "Mord am
Spielplatz" handelt vom Alptraum jeder Mutter: Auf einem Spielplatz
wird die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden. Misshandelt und
sexuell missbraucht. Doch ist abartiges sexuelles Verhalten das wahre
Motiv für den Mord? Der ermittelnde Kommissar stößt auf
eine vermeintliche Zeugin, die den Spielplatz vom gegenüberliegenden
Haus aus häufig mit ihrem Feldstecher beobachtet. Hat die Frau Entscheidendes
gesehen?
Harald Mini, bekannt durch seine satirischen Beobachtungen des Zeitgeschehens
in einer oberösterreichischen Tageszeitung, beschreibt in "Mord
am Spielplatz" den chronologischen Ablauf der Ermittlungen innerhalb
von 10 Tagen. Kurze Szenen treiben das Geschehen an und reißen den
Leser mit. Das Thema selbst hat traurige Aktualität.
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Mord am Spielplatz
Kriminalroman von Harald Mini
Taschenbuch, 192 Seiten, € 19,90 (A)
ISBN 978-3-95023-708-5
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