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  » Autoren » Robert Preis    
  Interview   Schatten über Anderswo   Schatten über Anderswo Titel
 

Zwei Kinder in einem Dorf im tiefsten Winter - und etwas hat sich verändert. Die Stimmen aus ihren Träumen werden aufdringlicher. Als sie befürchten, das Grauen nehme seinen Anfang, ist es bereits fast am Ziel. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt,
Fantasy-Thriller von Robert Preis

TB, 293Seiten, € 11,90 (A), ISBN 978-3-9502370-1-6

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„Anstrengend ist es schon, aber Schreiben ist für mich zur Sucht geworden.“ Robert Preis, 35, muss es wissen. Schließlich hat er gerade mit „Schatten über Anderswo“ sein zweites Buch veröffentlicht. Seine Arbeitsweise entspricht dabei so gar nicht den klischeehaften Vorstellungen so mancher Leser, denn der Journalist und Autor gehört nicht zu den Nachteulen der schreibenden Zunft, die bis tief in die Nacht über ihren Texten brüten. „Ich tu mir in der Früh leichter. Am Abend schaffe ich es kaum noch, mich zu konzentrieren“, ekennt der 3-fache Familienvater mit einem sympathischen Lächeln. Während des Tages bereist er sein Heimat-Bundesland Steiermark, um für die Kleine Zeitung spannende Geschichten zu recherchieren.Kaum zu glauben, dass neben Beruf und Familie noch Zeit genug für seine schriftstellerische Arbeit bleibt. Um in diesen raren Augenblicken Ruhe zu haben, hat er sich vor kurzem einen Arbeitsraum in seinem Einfamilienhaus gebaut. „Eine saubere Tischlerarbeit ist es nicht, aber es erfüllt seinen Zweck“, gesteht er uns mit einem Augenzwinkern, dass er mit der Tastatur doch besser umgehen kann als mit einem Hammer. Doch unbekanntes Terrain hat Robert Preis noch nie abgeschreckt, sondern ihn vielmehr herausgefordert. Für einen Fantasy-Autor, der sich seine eigene Welt - zumindest geistig - erschafft, eine gute Voraussetzung. Auch im richtigen Leben ist der unternehmungslustige Preis immer auf der Suche nach Neuem. So bereiste er im Vorjahr mit seinem Freund und Fotografen Helmut Lunghammer Island, um über das Land der Geysire und Gnome Artikel für Zeitungen und Magazine zu schreiben. War das sagenumwobene Island auch Ideengeber für seine Geschichten? „Ich habe drei Kinder, die ganz gierig zuhören. Da macht es Spaß, sich Geschichten auszudenken“, verrät uns der Familienmensch Preis die eigentliche Quelle seiner Inspiration. Auf weitere spannende Fantasy-Geschichten dürfen wir uns auf alle Fälle jetzt schon freuen.
 

Nachgefragt bei Robert Preis

Wie schreibt man ein Buch?
Am besten für die Texte ist die Regelmäßigkeit des Schreibens: Dann ist man im Thema drinnen. Ein Buch zu schreiben, heißt aber vor allem auch, einen langen Atem zu haben. Es dauert in der Regel mehrere Monate, in denen man nicht nur die Begeisterung für einen Stoff halten muss, sondern auch den einmal gewählten Stil einhalten sollte.

Wie lange braucht man für ein Manuskript?
Das hängt vom Organisationstalent ab. Und davon wie schnell man tippt, träumt und denkt. Ich würde sagen, es ist besser hier in Jahreszahlen zu denken...

Was ist, wenn es fertig ist?
Dann schreibt man das Wort „Ende“ hin, trinkt ein Achterl Rotwein, schaut lächelnd aus dem Fenster, schließt kurz die Augen und dann, tja, dann endet das Klischee. Es dauert nämlich wieder eine Ewigkeit, bis man ein Feedback bekommt, im Idealfall sogar einen Verlag, im absoluten Ausnahmefall erfolgreich wird...

Wie findet man als junger Autor einen Verlag?
Durch Google und in Buchhandlungen. Ich schreibe mir alle Verlage auf, von denen ich denke, sie kommen für meinen Stoff in Frage. Dann werden Unmengen in Copyshops,
Kuverts und Briefmarken investiert. Das meiste läuft heute freilich aber über Email. Und dann versuche ich nicht frustriert zu sein, wenn die Antworten eintrudeln. Denn in aller Regel ist diese Post schlimmer als die Rechnungen...


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